Kirchengemeinde St. Michaelis Holzminden
Die 1961 eingeweihte St. Michaeliskirche liegt im Nordosten der Stadt Holzminden.

Zwölf Säulen; entsprechend der Apostelzahl 12; sie tragen die zeltförmige Dachkonstruktion.
Das Evangelium, wie es von den Aposteln überliefert worden ist, soll demnach die Glaubensgrundlage der Gemeinde sein. Wie ein Zelt keine starre festgelegte Behausung ist, so soll auch Kirche beweglich sein und auf die Fragen der Gegenwart eingehen.

Den Altarraum beherrscht ein von Helge Breig gestaltete Mosaik. Der nach Offenbarung 12, 7-9 dargestellte Kampf des Erzengels Michael mit dem die bösen Kräfte der Welt symbolisierenden Drachen ist Ausdruck der Hoffnung, dass Gottes Heilswerk die destruktiven Mächte besiegt.

Aus dem Jahr 1962 stammt die Weißenborn-Orgel. 20 Register können auf zwei Manualen und einem Pedal zum Klingen gebracht werden. Disposition und Standort der Orgel fördern in Verbindung mit der großzügigen Gestaltung des Altarraums die besondere Eignung der Kirche für musikalische Veranstaltungen.

Die Orgel steht als Übungsinstrument Orgelschülern nach Absprache zur Verfügung.

Mit fünf Glocken verfügt die Gemeinde über ein ungewöhnlich reichhaltiges Geläut. Je nach Festtag und durch die Kirchenjahreszeit bestimmten Sonntag erklingt am Vorabend, eine halbe Stunde und unmittelbar vor dem Gottesdienst eine jeweils charakteristische Kombination einzelner Glocken.

Kunstausstellungen finden in der Kirche gute Präsentationsmöglichkeiten.